Förderung von klimafreundlichen Alternativen stark nachgefragt

Peter Ramsauer im Gespräch mit dem Präsidenten des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Torsten Safarik

Berlin/Traunwalchen. Um unser Klima als wesentliche Lebensgrundlage zu erhalten und zu schützen, müsse vieles neu gedacht werden, so Präsident Torsten Safarik zu Bundesminister a. D. Peter Ramsauer. Die Aufgaben der BAFA werden immer mehr, sowie die Herausforderungen, denen sich die Bundesrepublik gegenüberstehen muss. Neben der zentralen Frage des Klimaschutzes, der Wirtschaftsförderung, der Exportkontrolle sei die Bewältigung der Corona-Pandemie prägnant. In 2021 hatte das BAFA insgesamt über 5,6 Mrd. Euro an Fördergeldern ausgezahlt und im Rahmen der Corona-Hilfen und Hochwasserhilfen des Bundes rund 48 Mrd. Euro den Ländern zugewiesen.

So biete das BAFA attraktive Fördersätze mit der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“. Bundesweit wurden über 1,45 Mrd. Euro ausgezahlt und davon flossen 39,8 Millionen Euro in den Wahlkreis Traunstein/Berchtesgadener Land. Ramsauer freute sich, dass gerade aus seinem Wahlkreis hohe Nachfrage bestünde. Dies ginge auch aus den weiteren Zahlen hervor: So flossen insgesamt rund 332.000 Euro für Energieberatungen; und im Förderprogramm „Energieeffizienz in der Wirtschaft“ wurden im vergangenen Jahr verschiedene Investitionen mit 1,1 Mio. Euro, des weiteren 842 Elektro- und Hybridfahrzeuge mit einer Gesamtsumme von 4,5 Mio. Euro gefördert.  Auch 37 Anträge für Unternehmensberatungen konnten mit insgesamt rund 56.000 Euro unterstützt werden, so Safarik.

Ramsauer mahnte in dem Gespräch zügige Genehmigungsverfahren an, gerade im Hinblick der Exportkontrolle. Beide Gesprächspartner waren sich einig, dass die Exportkontrolle zwar unverzichtbar sei. Die Herausforderung bestehe darin, ein Gleichgewicht herzustellen zwischen den Anliegen der deutschen Exportwirtschaft einerseits und den außen- und sicherheitspolitischen Interessen Deutschlands und seiner Bündnispartner andererseits.

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