Berlin/Traunwalchen: Das Coronavirus hat unser Leben verändert und zahlreiche Anrufe und eMails von Hilfesuchenden würden ihn täglich erreichen, so Bundesminister a. D. Peter Ramsauer in einer digitalen CSU-Ortsvorsitzendenkonferenz. Nicht nur dass die Coronapandemie massiv und existenzell zuschlagen würde, wäre auch für viele Menschen die Isolation im Lockdown schwer zu ertragen. Und auch von Eltern kämen zahlreiche Hilferufe, die auf die Situation für Kinder in Homeschooling hinweisen. Der Distanzunterricht bedeute eine enorme Herausforderung für Lehrer, Eltern und Kinder.

Besonders schwierig sei es für Familien, die auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen sind. Sie haben oftmals nicht die notwendige technische Ausstattung, um am Online-Unterricht teilzunehmen. Im Sommer letzten Jahres hat der Bund den Bund-Länder-Digital-Pakt um 500 Millionen Euro aufgestockt, damit Schulen mit digitalen Endgeräten ausgestattet werden, die dann bedürftigen Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen. Leider ist die Umsetzung noch nicht überall gelungen.

So freut es jetzt Peter Ramsauer, dass die Jobcenter die Kosten für digitale Endgeräte für bedürftige Schülerinnen und Schüler übernehmen, wenn seitens der Schule keine Geräte bereitstehen. Die Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern müssen den entsprechenden Bedarf beim Jobcenter geltend machen, der im Regelfall bis zu 350 Euro betragen kann.

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