Digitale Darstellung der Altenmarkter Geschichte soll damit finanziert werden – MdB Peter Ramsauer zeigt sich beim Museumsbesuch begeistert

„Das beste Heimatmuseum: attraktiv inklusiv – zukunftsorientiert.“ Unter diesem Motto sucht die Stiftung „Lebendige Stadt“ aus Hamburg preiswürdige Museen, die ihre Konzepte darauf anpassen, um Besucher für die heimatliche Geschichte und Kultur des Ortes oder der Region zu gewinnen, wie es in der Ausschreibung heißt. Waren es in den vergangenen Jahren Themen wie das „beste kommunale Schwimmbad“, die „digitalste Stadt“ oder die „lebendigste Städtepartnerschaft“ so geht es beim diesjährigen Stiftungspreis um das beste Heimatmuseum.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Peter Ramsauer hatte in den vergangenen Wochen auf die Ausschreibung hingewiesen und regionale Museen im Wahlkreis ermutigt, bei dem Wettbewerb mitzumachen und sich um den Preis zu bewerben. In Altenmarkt zeigte man sich von der Idee und der Chance, das Heimatmuseum finanziell in schwierigen Zeiten komfortabler auszustatten begeistert. Susanne Namberger, Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins Altenmarkt, Baumburg, Rabenden und ihre Vorstandskollegen zeigten sich begeistert und machten sich dran, sich mit ihrer Präsentation um „das beste Heimatmuseum“ zu bewerben. Das Museum im Altenmarkter Schulweg, das nach langjähriger Planung und Vorbereitung im Juni 2013 auf den Weg gebracht und eröffnet wurde, ist mit fachlicher Unterstützung vor allem mit viel Herzblut und der Mitwirkung vieler Bürger aus Altenmarkt gestaltet worden. „Alles was hier drin zu sehen ist, ist von Altenmarkter Bürgern“ betont Vereinsvorsitzende Susanne Namberger am Beispiel eines Meisterbriefes, datierend aus dem Jahr 1936, den eine Bürgerin vorbeibrachte. Und so finden sich in dem Heimatmuseum Themen, die von Kirchengeschichte über Vereinsgeschichte hin zu Mühlen- und Sägewerke, Brücken oder die Arbeit von den heimischen Apothekern, Fotografen oder Schuhmachern reicht.

Als kleines Highlight verrät Susanne Namberger, dass man immer wieder externe Ausstellungen in dem Heimatmuseum veranstaltet. „Die Ausstellungsstücke werden dann innerhalb des Museums platziert und verteilt. Da wird dann die Standardausstellung und das Bestehende lebendig.“ Die gute Akzeptanz und die vielen Besucher bei den vergangenen Ausstellungen geben den Machern recht.

MdB Peter Ramsauer zeigte sich beim Termin vor Ort im Museum begeistert von dem ehrenamtlichen Engagement der Vorstandschaft des Vereins und den in vielen kleinen Details mit viel Engagement dargestellten Themen rund um die Altenmarkter Geschichte und entdeckte dort erfreut sogar kleine Querverbindungen zur eigenen Familiengeschichte. „Meinen größten Respekt und herzlichen Dank für den Ausflug in die Altenmarkter Geschichte“ so der Bundesminister a.D..

Bei den Verantwortlichen des Heimatmuseums freut man sich auf die Chance den Preis zu gewinnen, der gerade im Bereich der Schaffung von digitalen Angeboten dringend benötigtes Kapital freisetzen würde. Trotz der vielen Arbeit, die man sich nun mit der Präsentation gemacht hat, ist man bei den Vereinsverantwortlichen realistisch und weiß um bundesweite starke Konkurrenz und so nimmt man die kommende Entscheidung schon im Vorfeld der Preisvergabe sportlich: „Dabeisein ist alles.“

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