Frauen-Union Traunstein und Berchtesgadener Land besuchten Berlin

Unter dem Motto „starke Frauen“ auf Einladung von Bundesminister a. D. die Bundeshauptstadt erlebt.

Frauen-Union Traunstein und Berchtesgadener Land besuchten Berlin

Berlin in „Festtagsstimmung“ ist ein besonderes Ereignis. So auch für Mitglieder der Frauen-Union Traunstein und Berchtesgadener Land, die einer Einladung von Bundesminister a.D. Peter Ramsauer unter dem Motto „starke Frauen“ folgten und sehr angetan waren von der Bundeshauptstadt.

Gerade Friedrichstraße, unter den Linden und Kurfürstendamm erstrahlen in der Weihnachtsbeleuchtung, wie sehr eindrucksvoll bei einer Stadtrundfahrt zu sehen war. Volker Bergander vom Bundespresseamt brachte auf eindrucksvolle und humorige Art den Besuchern die Bundeshauptstadt und den politischen Betrieb näher. Die ehemalige Mauerstadt mit ihren Grenzen wurde an vielen Orten angefahren. Fast drei Jahrzehnte hat die Mauer Berlin geteilt. Viele Gedenkorte und Gedenkstätten erinnern daran und auch an zahlreiche spektakuläre Fluchtversuche mit manchen tödlichen Ausgängen, wie Bergander an einigen Beispielen eindrucksvoll schilderte. Besucht wurde auch der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche, wo Kerzen an den Anschlag vor zwei Jahren erinnern. Fahrbahnsperren aus Beton und Poller sichern den Weihnachtsmarkt.

Viel Zeit nahm sich Peter Ramsauer für seine Besucher aus dem Wahlkreis. In den vielen Jahren als Abgeordneter im Deutschen Bundestag hätte die Arbeit für seinen Wahlkreis immer Priorität gehabt. Ramsauer: „Nie darf man vergessen, wo man daheim ist und wo man gewählt wurde!“ Die Wahlkreisarbeit wäre für ihn immer das A und O. In der Diskussion kam natürlich auch der Migrationspakt zur Sprache. Einige Damen brachten zum Ausdruck, dass man die Bedenken der Bevölkerung ernst nehmen müsse. Ramsauer stellte klar, dass er den Migrationspakt sowohl in englischer Sprache als auch deutscher Sprache gelesen hat; aber es im deutschen Bundestag zu diesem keine Abstimmung gab. Unter anderem auch auf sein Einwirken hin kam es zu einer Resolution, der er zugestimmt habe, weil viel Richtiges stehe, um Migration zu begrenzen und abzuwehren. Unter anderem steht auch, dass durch diesen Migrationspakt keinerlei deutsche Regelungen eingeschränkt oder ausgeweitet werden sollen.
Pflegekräfte waren ein weiteres Thema. Einige Damen meinten, dass leistungsgerechte Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen notwendig sind, um mehr Menschen in Pflegeberufe zu bekommen. Ramsauer stimmte zu und meinte, dass Lohnanhebungen gesetzlich nicht zu erzwingen seien, weil es die Tarifparteien gibt. Aber Minister Spahn hätte diese Thematik aufgegriffen.

Beeindruckt waren die Damen vom Reichstagsgebäude mit seiner Kuppel, der Teilnahme an einer Plenarsitzung sowie der Besuch der Bayerischen Landesvertretung in Berlin. RIAS Berlin, heute Deutschlandradio, war ein weiterer Programmpunkt. Auch bei diesem Besuch wurde an die Zeit der Teilung erinnert, wo es damals hieß: RIAS Berlin – Eine freie Stimme der freien Welt, die am 5. September 1946 seinen Sendebetrieb aufnahm! Der RIAS-Schriftzug steht noch auf dem Dach des denkmalsgeschützten Gebäudes am Hans-Rosenthal-Platz, wo seit 1994 Deutschlandradio Kultur untergebracht ist.

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