Explodierende Benzinpreise treffen Pendler und Verbraucher

Ramsauer: Autofahren muss bezahlbar bleiben

Traunstein. Am Rande der Jahreshauptversammlung der Kreishandwerkerschaft in Traunstein wurde Bundesminister a. D. Peter Ramsauer vielfach auf den Tankrabatt angesprochen. Gerade in ländlichen Raum wie in den Landkreisen Traunstein/Berchtesgadener Land müssten viele Mitarbeiter täglich mit dem Auto zur Arbeitsstelle fahren. Die teuren Spritpreise wären für viele Pendler eine enorme Belastung. Auch im Wahlkreisbüro Traunwalchen käme viel Kritik zu dem nicht weitergegebenen Tankrabatt.

Für Peter Ramsauer muss alles getan werden, dass die Preise im Winter nicht noch mehr explodieren. Es betrifft ja nicht nur das Benzin an den Tankstellen, sondern durch die höheren Transportkosten werden alle Produkte teurer. Für ihn ist es richtig, wenn in den Städten nach Möglichkeit die Pendler mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Der öffentliche Verkehr ist dort in der Regel auch gut ausgebaut. Allerdings hier bei uns im ländlichen Raum ist dies oftmals schwierig und dürfe nicht zum Nachteil für die hier lebenden Menschen und auch für die Handwerker werden.

Für Ramsauer brauchen Arbeitnehmer Unterstützung in der aktuellen Situation und nach seiner Meinung muss die Pendlerpauschale unbedingt angehoben werden. Das 9-Euro-Ticket löse die Probleme der Pendlerinnen und Pendler im ländlichen Raum nicht. Zusätzlich solle die steuerfreie Aufwandspauschale, die Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern für dienstliche Fahrten zahlen, dementsprechend angehoben werden.

Ein Problem sei, dass die Preisbildung nicht durchschaubar wäre, so Ramsauer. Seiner Meinung nach muss die Kompetenz der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erweitert werden. Unter Wahrung der Unternehmensgeheimnisse  sollte die Markttransparenzstelle dann in der Lage sein, Auskunft darüber zu geben, ob die Senkung von Steuern und Abgaben weitergegeben wird.

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