Dr. Peter Ramsauer (geb. 10.02.1954), verheiratet und Vater von vier Töchtern, hat sowohl eine handwerkliche als auch eine akademische Ausbildung absolviert.
Nach seinem Abitur am Staatlichen Landschulheim Marquartstein 1973 nahm er an der Ludwig-Maximilians-Universität München das Studium der Betriebswirtschaft auf. Er beendete das Studium 1979 als Diplomkaufmann und promovierte 1985.
Gleichzeitig erlernte er auch das Müllerhandwerk. 1977 legte er die Gesellen- und 1980 die Meisterprüfung ab.

 

 

 


 

Erster Kontakt zur Politik

Mit der Politik und der CSU kam Dr. Peter Ramsauer als 15-jähriger Schüler erstmals in Berührung. Die von ihm zu Zeiten der „sozialliberalen Koalition“ gegründete „Basisgruppe Schwarzer Peter“ entwickelte sich zu einer Keimzelle der „Schüler Union“ in Bayern. Nach seinem Eintritt in die Junge Union und der Gründung des JU-Ortsverbands in seinem Heimatort Traunwalchen trat er 1973 der CSU bei. 1983 wurde er zum Kreisvorsitzenden der Jungen Union Traunstein und zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der Jungen Union Bayern gewählt.


Als gelernter Müllermeister und Inhaber der seit 1553 im Familienbesitz befindlichen Talmühle in Traunwalchen fühlt sich Dr. Peter Ramsauer dem Mittelstand besonders verpflichtet. Sein mittelstandspolitisches Engagement brachte er in die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand der CSU ein, in der er über viele Jahre das Amt des Bezirksvorsitzenden von Oberbayern und von 1992 bis 1998 das Amt des stellvertretenden Landesvorsitzenden bekleidete.

 

 


 

Parlamentarische Laufbahn

Seine parlamentarische Laufbahn startete Dr. Peter Ramsauer als Mitglied des Stadtrates von Traunreut – wo er 1978 als jüngster Kandidat das viertbeste Ergebnis von allen Mitbewerbern erzielte. 1984 wurde er Mitglied des Kreistages von Traunstein. 1990 nominierten ihn seine Parteifreunde erstmals als Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis Traunstein – Berchtesgadener Land. Seither vertritt er im deutschen Parlament den „schönsten Wahlkreis Deutschlands“, wie er mit Blick auf die herrliche Landschaft seiner Heimat zwischen Chiemsee und Königssee immer wieder betont.


Im Deutschen Bundestag widmete er sich zunächst schwerpunktmäßig der Wirtschafts-, Energie- und Sozialpolitik und vertrat die CSU-Interessen u. a. im Ausschuss für Arbeit und Sozialordnung sowie im Wirtschaftsausschuss.
Als engagierter Vertreter seiner heimatlichen Wintersporthochburgen war er zudem lange Jahre stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen für Fremdenverkehr und Tourismus sowie im Sportausschuss. In der CSU-Landesgruppe zeichnete er sich über drei Jahre als arbeits- und sozialpolitischer Sprecher für diese zentralen Politikbereiche verantwortlich, ehe er im Dezember 1997 zum Parlamentarischen Geschäftsführer gewählt wurde.
Zu seiner nahezu achtjährigen Arbeit als „parlamentarischer Gefechtsführer“, wie Dr. Peter Ramsauer sein Geschäftsführer-Amt gerne interpretierte, gehörte bereits die Vertretung der besonderen CSU-Landesgruppen-Anliegen in den Führungsgremien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie im Ältestenrat des Deutschen Bundestags.


Am 21. November 2005 wählten ihn die CSU-Bundestagsabgeordneten zum Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe. Dieses Amt hatte er 4 Jahre inne.


Seit 2008 ist Dr. Peter Ramsauer stellvertretender Parteivorsitzender der CSU.

 

Von 28.10.2009 – 17.12.2013 war er Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. In seine beachtliche Leistungsbilanz fallen:

•    Baugesetz-Novelle
•    Fernbusse / PersonenbefG
•    Lang-LKW
•    Begleitetes Fahren mit 17
•    Aktionsplan Güterverkehr und Logistik
•    Verkehrszentralregister-Reform (Reform des Punktesystems)
•    Bußgeldkatalog
•    Lärmabhängige Trassenpreise
•    Abschaffung Schienenbonus
•    Schilderwaldnovelle
•    LKW-Maut auf 4-streifigen Bundesstraßen
•    Alt-Kennzeichen
•    Wechselkennzeichen
•    Berliner Stadtschloss
•    AEG / Handbuch Eisenbahnfahrz
•    Nationale Streusalzreserve
•    Baustellenmelder
•    Initiative Studentenwohnungen
•    Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI Novellierung)
•    Sportbootführerschein
•    Zusatzmilliarden Investitionsbedarfsplan (IBP 1 + 2)
•    Winterreifenpflicht
•    Wiedereinführung Deutscher Architekturpreis
•    Eisenbahnregulierungs-Gesetz
•    Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
•    Novelle Energieeinsparungsgesetz / Energieeinsparungsverordnung
•    Nationale Kraftstoffstrategie
•    Mauthöheverordnung
•    Mietrechtsnovelle
•    Donauausbau
•    Nichtbundeseigene Eisenbahn – Förderung
•    Weißbuch Innenstadt
•    Energetische Gebäudesanierung
•    Elektromobilität
•    Planungsbeschleunigungsgesetz
•    Staatsvertrag Schweiz / Zürich
•    Geisterfahrer-Hand (Kennzeichen)
•    Handbuch Bürgerbeteiligung
•    Diverse Krisen und Aufarbeitung (z. B. Vulkanasche)

 

 


 

Der Musik-Liebhaber Peter Ramsauer

Es gibt aber noch eine andere Seite des Politikers Peter Ramsauer. Er ist ein großer Musik-Liebhaber. Als junger Mann hatte er als Pianist eine Reihe von Konzerten gegeben; sein ursprünglicher Berufswunsch Konzertpianist wich aber dem eher trockenen Betriebswirtschaftsstudium. Doch mit einem Schuss Wehmut in der Stimme bekennt er: „Mein drittes Bein ist die Musik. Dabei kann ich alles um mich herum vergessen.“ 2011 hat er zusammen mit berühmten Konzertpianisten unter dem Titel „Adagio im Auto“ eine CD mit Klavierkonzerten von Wolfgang Amadeus Mozart eingespielt. Ein Euro pro verkaufter CD geht an die Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V.
Allerdings hat er für die Musik und für die von ihm so geliebte Kraxelei auf den Bergen der bayerischen Heimat nur wenig Zeit. Um jedoch körperlich fit zu bleiben, ist sein Motto: „Täglich einmal schwitzen!“ Und da in Berlin die Berge fehlen, joggt Dr. Peter Ramsauer kurzerhand durch den Tiergarten.