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„Das war das Jahr meines Lebens“

 

Felix Deser ist nach einem Jahr US-Aufenthalt wieder in der Heimat

 
Tittmoning/ Traunwalchen. „Das war ein unglaubliches Erlebnis, ich bin total dankbar. Das war das Jahr meines Lebens.“ So überschwänglich beschreibt Felix Deser aus Tittmoning die vergangenen knapp 11 Monate in denen er im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) in den USA war. Am Mittwoch traf er sich mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Ramsauer, der ihm bei seiner erfolgreichen Bewerbung wertvolle Tipps gegeben und sich für ihn eingesetzt hatte.

Der Stipendiat kam in zwei Gastfamilien nach Baltimore/ Maryland und hat die Zeit dort in vielfältiger Weise genossen. „Es war eine sehr wichtige Zeit für mich und hat mir sehr gut gefallen.“ Er habe die amerikanische Kultur kennen gelernt, konnte aber auch die deutsche Kultur weitergeben. Auch über Politik sei viel gesprochen worden, hat der kontrovers und hitzig geführte amerikanische Präsidentschaftswahlkampf doch längst auch die amerikanischen Haushalte erreicht. Die Kontakte mit den Gastfamilien wolle er aufrechterhalten. „Ein Sohn war zwischenzeitlich schon bei uns zu Hause in Deutschland da.“ Fußball, Schule und die Englische Sprache erlernen seien wichtige Teile seines Aufenthalts gewesen.

Auch die Mutter von Felix freute sich, dass ihr Sohn in den US-Familien so gut aufgenommen worden ist. „Die Mütter drüben haben so eine Bindung aufgebaut, wie wenn es der eigene Bua gewesen wäre. Wir haben wenn wir telefoniert haben, nie Heimweh gespürt. Da ist es uns auch gut gegangen“ sagte Mutter Waltraud Jetz-Deser bei dem gemeinsamen Treffen froh.

Deser nutzte die Möglichkeit zu reisen um Land und Leute mehr kennen zu lernen und war mit der Familie unter anderem in der nahen Hauptstadt Washington unterwegs und besuchte den Bundesstaat Texas.

Jetzt geht der 17-jährige wieder ins Gymnasium in Burghausen und besucht dort die 11. Klasse. „Aber das Jahr in Amerika war kein verlorenes Jahr, ganz im Gegenteil“ betont er und hat auch schon seine Zukunftspläne geschmiedet: „Ich will im Ausland studieren.“

Mit Dr. Peter Ramsauer stand er regelmäßig in schriftlichem Kontakt. „Ich habe deine Mails regelmäßig gelesen“ betonte dieser und wies darauf hin, dass es auch für Amerikaner eine gute Erfahrung sei, junge Menschen aus Deutschland kennen zu lernen. Sei deren „Weltorientierung“ doch oft begrenzt, der Fokus liege zumeist mehr auf dem, was im eigenen Land passiere. „Ich habe ihnen auch die Flüchtlingssituation in Europa und speziell in Deutschland geschildert“ sagte Deser und der heimische Bundestagsabgeordnete wies darauf hin, dass sich Deutschland in dem Jahr sehr verändert habe. „Es ist ein anderes Land geworden.“
Der junge Tittmoninger war im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestags in den USA. Das Parlamentarische Patenschafts-Programm gibt seit 1983 jedes Jahr Schülerinnen und Schülern sowie jungen Berufstätigen die Möglichkeit, mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages ein Austauschjahr in den USA zu erleben. Zeitgleich sind junge US-Amerikaner zu einem Austauschjahr zu Gast in Deutschland. Das PPP ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestages und des US-Congress. Es steht unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten.

 

Bewerbungsfrist läuft noch bis September
Weitere Informationen und Möglichkeiten sich zu bewerben sind auf der Internetseite des Deutschen Bundestages unter www.bundestag.de/ppp zu finden. Auch im Wahlkreisbüro des heimischen Bundestagsabgeordneten stehen die Mitarbeiter für Informationen für interessierte heimische junge Leute zur Verfügung. Hier gibt es persönliche Hilfe und Unterstützung in allen Fragen der Bewerbung.

„Gerade in der heutigen Zeit, in der es nicht nur Übereinstimmung zwischen unseren beiden Ländern gibt ist es umso wichtiger, dass junge Menschen im Rahmen des Programms in den USA Kontakte knüpfen und von ihren Erfahrungen im kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Leben in Deutschland etwas weitergeben. Und daneben sollen sie natürlich auch möglichst viel über ihr Gastland lernen“ so Bundesminister a.D. Dr. Peter Ramsauer, der Interessierten oder ihren Eltern empfiehlt, sich unter Telefon 08669 6223 vorab zu informieren. Die Bewerbungsfrist für das 34. Austauschjahr 2017/ 2018 läuft noch bis zum 16. September dieses Jahres.