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Zeichen gegen die Politikverdrossenheit: Gut besuchtes Infomobil in Waging am See

 

Truck des Deutschen Bundestags auf Tour – Bürger diskutierten mit Dr. Peter Ramsauer


Waging am See. Das freute die Mitarbeiter des Infomobils des Deutschen Bundestages und den heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Ramsauer: Viele Interessierte waren am Mittwoch nach Waging an das Strandkurhaus gekommen um das Informationsangebot des Deutschen Bundestags zu nutzen. Der Standort war mit Bedacht gewählt: Ist doch der angrenzende Campingplatz mit aktuell rund viertausend Urlaubern aus vielen Bundesländern und darüber hinaus von der „Einwohnerzahl“ wie eine kleine Gemeinde. Für viele Urlauber war der insgesamt dreitägige Besuch aus Berlin eine willkommene Abwechslung. Und so waren viele zum Infomobil gekommen, um sich zu informieren und etwas „Berliner Parlamentsluft zu schnuppern“, wie es ein Besucher ausdrückte.

Viele nutzen auch das persönliche Gespräch mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Ramsauer, der dazu eingeladen hatte und für Fragen zur Verfügung stand. „Politiker wirken oft nicht ansprechbar. Umso schöner dass sie da sind“ sagte ein Gast aus Norddeutschland zu dem Vorsitzenden des Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestags.

 

Beherrschendes Thema: Innere Sicherheit

Die Themen der Besucher drehten sich unter anderem um die Entwicklung in der Landwirtschaft und den für praktisch alle Bauern nicht mehr kostendeckend niedrigen Milchpreis. Aber auch die Sorge um den Kurs der Bundesregierung und hier auch der CSU bestimmten die Gespräche. Überlagert waren die Gespräche nicht zuletzt aufgrund mehrerer terroristischer Anschläge in Europa und Deutschland vom alles beherrschende Thema „Innere Sicherheit“. Auch zur Asylfrage gab es klare Forderungen der Anwesenden, dass es nach dem Motto „wir schaffen das“, kein „einfach weiter so“ geben dürfe. Das habe nichts damit zu tun, dass man um Leib und Leben bedrohten Menschen helfen müsse, vieles in der Flüchtlingskrise sei aber aus dem Ruder gelaufen, so der Tenor manches besorgten Besuchers. Dr. Peter Ramsauer wies darauf hin, dass die Bundesregierung in dieser Frage schon deutliche gesetzliche Verschärfungen beschlossen habe. Trotzdem seien gerade auch die zuletzt im Rahmen der Klausurtagung in St. Quirin am Tegernsee geforderten Maßnahmen ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit der Bürger.

Lob für den bayerischen Weg


Mehrere Lehrer aus Berlin diskutieren mit ihm über die bayerische- und die bundesweite Bildungspolitik und sparten dabei nicht am Lob für den bayerischen Weg. Dr. Peter Ramsauer, der 1973 das Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,6 abschloss, lobte das bayerische Bildungssystem merkte aber auch an, dass heute die Einser wohl etwas schneller vergeben werden würden. „Oder san die heut zu Tag olle ‚gscheiter worn“ sagte er salopp in bayerischer Sprache zu den Pädagogen aus der Bundeshauptstadt.  Dem von den Lehrern geäußerten Wunsch, die CSU möge sich bei der nächsten Bundestagswahl im ganzen Bundesgebiet aufstellen, erteilte er eine Absage. Wichtig sei es vielmehr, dass die CSU-Position – gerade auch in Fragen der Inneren Sicherheit, die letztlich auch mit der Asylfrage verbunden sei – stärker ihren Niederschlag in der Bundesregierung finden würden. 

Daneben waren viele Parteifreunde Dr. Peter Ramsauers waren nach Waging am See gekommen, um sich von ihm Informationen aus Berlin aus erster Hand zu besorgen oder mit ihm einfach das politische Tagesgeschehen zu diskutieren. Auch eine Kindergruppe aus dem angrenzenden Campingplatz war gekommen. Da stand dann weniger die große Politik auf der Agenda, sondern die von den Mobil-Mitarbeitern zur Verfügung gestellten Malbücher und Puzzles, die dankbare Abnehmer fanden.

Positives Fazit

Dr. Peter Ramsauer zog ein positives Fazit des Informationsvormittags: „Ich freue mich natürlich sehr über den guten Besuch und die informativen Gespräche. Auch das Lob für den Kurs der CSU und meinen persönlichen Weg freut mich – insbesondere auch von Besuchern aus den außerbayerischen Bundesländern.“

Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die ausgesprochen Sorgen der Bürger zeigten, dass Staats- und vor allem Bundesregierung den Bürgern die Handlungsweise der Regierung besser vermitteln müssten. „Ich habe hier keine Politikverdrossenheit angetroffen, sondern Bürger die sich sorgen über verschiedene Entwicklungen machen, wobei spätestens nach den Anschlägen in Nizza, Würzburg, München und zuletzt in Ansbach Fragen der Inneren Sicherheit und indirekt damit die Flüchtlingspolitik der Regierung das prioritäre Thema ist“ so Dr. Peter Ramsauer der hinzufügte: „Und hier sind die Forderungen der CSU nach einer deutlichen Verstärkung der Sicherheit im Inneren inklusive einer besseren Kontrolle der Außengrenzen bei gleichzeitig stärkerem Hinwirken zur Lösung der internationalen großen Konflikte alternativlos und das Gebot der Stunde.“  


Auch die Mitarbeiter des Infomobils zeigten sich mit dem Besuch sehr zufrieden. Der Eigentümer des See-Areals, Andreas Barmbichler, der dem Infomobil seit Jahren immer wieder die Erlaubnis erteilt, auf dem Gelände Station zu machen, wurde vom heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Ramsauer mit einem Bildband zu den Innenansichten des Deutschen Parlaments nebst einer persönlichen Widmung bedacht.