Pressemitteilungen

In den Pressemitteilungen finden Sie alle aktuellen Neuigkeiten zu politischen Themen.

Turboplanung und Punktlandung: Planfeststellungsbeschluss Ortsumgehung Obing übergeben

 

Dr. Peter Ramsauer hat sich seit Jahren intensiv um das wichtige regionale Bauprojekt gekümmert

Obing/ München/ Berlin. „Ein großartiger Tag ist das heute für die Region“ betonte Dr. Peter Ramsauer im Rahmen des Ortstermins im Obinger Rathaus am Dienstag Nachmittag, an dem ein Vertreter der Regierung von Oberbayern den Planfeststellungsbeschluss für die Ortsumfahrung Obing an das Staatliche Bauamt Traunstein als Vorhabensträger übergeben hat. Die 4,7 Kilometer lange Ortsumgehung bietet der Gemeinde Obing beste Chancen für die zukünftige Entwicklung, da nicht nur der Verkehr aus der rund 1,3 Kilometer langen Ortsdurchfahrt mit einem durchschnittlichen, werktäglichen Verkehrs von bis zu 7.910 Kfz/ Tag (Basis: 2010) mit einer anteiligen Schwerverkehrsbelastung von durchschnittlich bis zu 1.250 Fahrzeugen pro Tag herausgenommen wird, sondern auch der bisherige Schleichverkehr auf der Seeoner Straße wirksam gelöst werden kann. Auch weitere Vorteile sind für die Gemeinde Obing und die Gemeindebürger aber auch darüber hinaus mit der Maßnahme verbunden.

 

Turboplanung und Punktlandung

„Das ist eine Turboplanung und Punktlandung“ freute sich Dipl-Ing. Klaus Rehm, Abteilungsdirektor bei der Regierung von Oberbayern. Im Gepäck hatte er den lange erhofften und von vielen Seiten begrüßt und befürworteten 200-Seiten Planfeststellungsbeschluss dabei. Der Regierungsvertreter bescheinigte der Maßnahme eine „unglaublich kurze Planungszeit“ und attestierte ihr beziehungsweise dem Beschluss eine Veröffentlichung genau zum Bundesverkehrswegeplan, in dessen vordringlichen Bedarf die Maßnahme geführt werde. „Das ist ihnen zu verdanken Herr Dr. Peter Ramsauer“ würdigte er die Arbeit des Bundesminister a.D. Er sei sich ziemlich sicher, dass die Maßnahme nun „in trockenen Tüchern“ sei und hoffe, dass diese nicht beklagt werde.

Sebald König, Leitender Baudirektor im Staatlichen Bauamt Traunstein stimmte in die freudigen Worte seines Vorredners ein. Es sei ein freudiger Tag, der Erfolg habe viele Väter. „Sowas ist nur im Team möglich“ schloss er auch die Arbeit in seinem Amt mit ein. „Das ist ein Paradebeispiel wie es gut laufen kann.“ Bürger und die Gemeinde seien gut, zeitnah und umfassend informiert worden. Auch er stellte das Engagement des ortskundigen Mandatsträgers Dr. Peter Ramsauers heraus: „Du fährst hier zwei Mal in der Woche durch. Du weißt, was hier los ist“ lobte er die gute und kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen dem Dr. Peter Ramsauer und seiner Behörde. Nutznießer der geplanten Maßnahme seien insbesondere die Obinger Bürger: „Obing hat nun alle Chancen.“ Dazu gehöre auch, dass durch die Abstufung der B304 in dem Teilbereich die Planungshoheit zurück an die Gemeinde gehe – verbunden mit einem „respektablen Geldbetrag“ aus Bundesmitteln. Bedeutend sei auch, dass die Ortsumfahrung Obing in keine kartierten Biotope, Naturschutz- oder FFH-Gebiete eingreife.

 

Eines der prioritären Projekte des Bundesminister a.D.

Für die „Baugenehmigung“ dieser Maßnahme, dessen Beschluss nun in den kommenden zwei Wochen im Rathaus von Obing ausliegt, hatte sich MdB Dr. Peter Ramsauer seit vielen Jahren engagiert eingesetzt. Besonders seitdem er das Projekt als seinerzeitiger Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zur „Chefsache“ erklärte, wurde das Projekt mit allem Nachdruck vorangetrieben. „Wir haben hier gemeinsam ein Exempel statuiert, dass in Bayern und Deutschland noch schnell gebaut werden kann und bei entschlossenem Willen auch schnell hinbekommt.“ Man könne sich gemeinsam über das freuen, was nun Ergebnis einer intensiven und erfolgreichen gemeinsamen Arbeit sei. „Hoffen wir, dass keine künstlichen Einwendungen kommen“ so der heimische Mandatsträger.


Dass man sich von Seiten der Anwesenden einig über die gelungene Vorgehensweise war, machte auch Obings 1. Bürgermeister Josef Huber deutlich, der von einem „denkwürdigen Tag“ sprach und betonte, wie vorbildlich man – auch im Dialog mit Bürgerinitiativen – mit der seit dem Jahr 2006 ins Rollen gekommenen Wunsch-Maßnahme der regionalen Politik und betroffener Bürger umgegangen sei. Dass die nun vorgesehene Umfahrung nicht nur für die Obinger Gemeindebürger eine große Erleichterung sein kann, wurde in seinen Worten deutlich: „Das ist ein großer Tag für die Region.“

 

Wenn alles gut läuft: Verkehrsfreigabe 2019

Die anwesenden Gemeinderäte – sichtlich zufrieden mit der guten Nachricht für Obing – interessierten sich dafür, wann es „losgeht.“ Auch wenn dieser Zeitpunkt gemäß des üblichen rechtlichen, bau- und finanztechnischen Procedere noch nicht feststeht, war man sich doch darüber einig, dass bei zwei kleineren Bauwerken und überwiegend vorzunehmenden Erdbauarbeiten die Maßnahme überschaubar sei. Den Optimismus des gelungenen Ergebnis forttragend, zeigte sich der heimische Bundestagsabgeordnete zuversichtlich: „Verkehrsfreigabe 2019!“
Dr. Peter Ramsauer legte bei aller Freude über den wichtigen Schritt für Obing den Finger in eine zweite regionale „Wunde“ von dem sich jeder, der aus den Richtungen Traunstein oder Trostberg zu dem Termin gekommen war, ein eindrucksvolles „Stau-Bild“ machen konnte: Die völlig überlastete Durchfahrt durch Altenmarkt, wovon jeweils lange Autoschlangen keine ganz stillen und auch keine umweltschonenden Zeugen waren . „Wir brauchen beides – die Ortsumgehung in Obing und den Aubergtunnel“ so der Vorsitzende des mächtigen Ausschuss für Wirtschaft und Energie, Dr. Peter Ramsauer.