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3. Gleis Freilassing: Viele Chancen für die Stadt, die Region und das Land

 

Peter Ramsauer, MdB besucht mit DB-Konzernbevollmächtigten Klaus-Dieter Josel und Bürgermeister Josef Flatscher die Baustelle zwischen Freilassing und Salzburg.

Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG, Klaus-Dieter Josel beim Baustellenbesuch an der Saalachbrücke mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Ramsauer, dem Bürgermeister von Freilassing Josef Flatscher und dem DB-Projektleiter Robert Listl (von links).

    Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG, Klaus-Dieter Josel beim Baustellenbesuch an der Saalachbrücke mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Ramsauer, dem Bürgermeister von Freilassing Josef Flatscher und dem DB-Projektleiter Robert Listl (von links).  
 
 

Beeindruckt vom Ablauf der Bahnbaustelle in Freilassing zeigte sich der CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Ramsauer. Bei einem Besuch der 54-Millionen-Euro Baustelle zeigte sich Ramsauer erfreut, „dass wir hier die Früchte unserer jahrelangen Arbeit und Bemühungen sehen.“ Als langjähriger Abgeordneter für den Wahlkreis Traunstein/Berchtesgadener Land begleitete Ramsauer persönlich die Planungsphasen des Projektes. Der bayerische Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn, Klaus-Dieter Josel, gab dem Bundestagsabgeordneten mit dem Projektleiter, Robert Listl, Einblicke in den Stand der Bauarbeiten. Der Freilassinger Bürgermeister Josef Flatscher begleitete den Besuch und verwies auf die kommunalen Themen beim Bau des 3. Gleises.
Der Bundestagsabgeordnete lobte die DB-Vertreter für die Arbeiten, die derzeit allesamt im Zeitplan verlaufen. „Gerade jetzt an Ostern kommen wir in eine spannende Phase des Projektes, weil wir in einem 151-stündigen Baumarathon die Eisenbahnüberführung Reichenhaller Straße erneuern“, sagte der DB-Konzernbevollmächtigte Josel. „Wir wissen, dass in Wochenende vor Ostern sowohl einige Reisende Verspätungen in Kauf nehmen müssen und auch die Autofahrer in Freilassing bis Ende April Umwege fahren müssen – letztlich ist dieser Bauablauf kürzer und schafft weniger Betroffenheiten“, so Josel.
Besondere Bedeutung habe, so Flatscher, dass die Grenzstadt bis Ende 2017 in den Genuss eines 15- Minuten-Taktes nach Salzburg komme, zugleich werden die Verkehre im Freilassinger Bahnhof durch die neue Infrastruktur entflechtet und damit pünktlicher. Außerdem erhält die Stadt mit der Eisenbahnüberführung an der Reichenhaller Straße eine deutlich bessere Nord-Süd-Verbindung. Ramsauer betonte, wie wichtig ihm immer dieses Projekt ist, weil das 3. Gleis Freilassing ein Baustein der Ausbaustrecke München-Mühldorf/Burghausen – Freilassing und ein Kernstück des EU- Ost-West-Korridors Rhein-Donau bildet.
Josel verwies noch darauf, dass grundsätzlich Voraussetzung für ein verbessertes Verkehrsangebot in Freilassing der Bau des dritten Gleises parallel zur bestehenden Strecke, vom Bahnhof Freilassing bis zum gleisseitigen Anschluss auf österreichischer Seite, ist. Damit könne die S-Bahn künftig unabhängig vom Personenfern- und Güterverkehr verkehren. Neben den umfangreichen Arbeiten an den Gleisen, Oberleitungen und Signalen müssen unter anderem auch drei Eisenbahnbrücken verbreitert und angepasst werden. Neben der bestehenden denkmalgeschützten Brücke über die Saalach entsteht eine zusätzliche eingleisige Brücke. Die denkmalgeschützte Eisenbahnbrücke über die Saalach wird durch einen eingleisigen Neubau ergänzt.

 

Daten und Fakten

  • Neubau von 1,6 Kilometern Gleis einschließlich Bahndamm
  • Verlegung der Abstellanlage in den Westkopf des Bahnhofs Freilassing und Oberleitungsarbeiten
  • Errichtung eines neuen Bahnsteigs für die S-Bahnen im Bahnhof Freilassing
  • Erneuerung und Aufweitung der Eisenbahnüberführung (EÜ) Reichenhaller Straße
  • Verbreiterung der EÜ über die Bundesstraße B20
  • Verbreiterung der EÜ über den Mühlbach
  • Neubau einer eingleisigen Brücke über die Saalach
  • aktiver und passiver Schallschutz im Bahnhof Freilassing
  • umfangreiche Arbeiten im Rahmen des Umwelt- und Landschaftsschutzes