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Dr. Peter Ramsauer eröffnete die Traunsteiner Gewerbeausstellung TRUNA

 

Dr. Peter Ramsauer eröffnete die Traunsteiner Gewerbeausstellung TRUNA Markenzeichen für Stadt und Region – über 200 Austeller, tausende Besucher erwartet

Traunstein steht in den ersten Oktobertagen ganz im Zeichen von Gewerbe, Handwerk und Handel. Öffnete doch am Mittwoch die Gewerbeausstellung TRUNA ihre Tore. Bereits seit 36 Jahren und damit zum 19. Mal stellt die alle zwei Jahre veranstaltete Schau einen guten Querschnitt über die Produkt- und Angebotspalette der heimischen Wirtschaft dar.
Redner aus der Lokalpolitik und der Wirtschaft lobten in der Eröffnungsveranstaltung die gute wirtschaftliche Entwicklung der Region, für die auch die Gewerbeschau TRUNA stehe. Die Fest- und Eröffnungsrede hielt Dr. Peter Ramsauer, Vorsitzender des Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages.

Lob für den Mittelstand 


„Was den Klang der deutschen Wirtschaft ausmacht, ist der deutsche Mittelstand“ betonte der Bundesminister a.D. in seiner rund 20-minütigen Rede. Im Landkreis gäbe es eine gute wirtschaftliche Entwicklung. Diese sei auch deshalb zu verzeichnen, weil man die Themen Infrastruktur und Bildung ganz oben auf die Agenda gesetzt habe. Im Bundesverkehrswegeplan habe man wesentliche Projekte eingebracht, die die Region voranbringen würden.
Sehr deutliche Worte fand er in Sachen der aktuellen Flüchtlingssituation: „Ich kann das Wort ‚Willkommenskultur‘ nicht mehr hören.“ Die Öffentlichkeit dürfe nicht den Eindruck gewinnen, dass rechtlich gültige Verfahren außer Kraft gesetzt würden. „Der Staat muss seine ordnende Hand behalten.“ Es gelte einerseits verfolgten Menschen Schutz zu bieten. Gleichzeitig sehe er keine Möglichkeit für ein Bleiberecht bei Asylbewerbern und Flüchtlingen, die aus wirtschaftlichen Gründen in unser Land kämen. Die Menschen würden daneben auch in ihrem eigenen Land fehlen, um das mit aufzubauen, sagte er am Beispiel des Irak.

Hinterher würde man dann mit finanziellen Mitteln der Europäischen Union versuchen, das Land wieder aufzubauen. Wie verworren einzelne, länderspezifische Situationen seien, machte er am Beispiel Afghanistans deutlich: Hier seien Asylsuchende, die in der Armee des Landes standen, aus dem Land geflohen und nach Deutschland gekommen. Gleichzeitig diskutiere man in Deutschland – nicht zuletzt auch nach einem blutigen Überfall durch die Taliban in der Provinz Kundus – zwei Jahre nach dem Abzug der Bundeswehr über eine erneute Präsenz.

„Das ist verrückt, das kann nicht gut gehen“ kritisierte er die aktuelle Flüchtlingspolitik der Bundesregierung.

Auch zu der vom Mittelstand vielfältig kritisierten Reform der Erbschaftssteuer nahm er Stellung. Es dürfe nicht sein, dass man einerseits Unternehmensgründungen fördere und gleichzeitig die Unternehmensnachfolge erschwere. Man müsse Unternehmen, die Arbeitsplätze nach einem Erbfall erhalten würden, und sich der Verantwortung für die Mitarbeiter bewusst sei und danach handelten, von der Erbschaftssteuer freistellen.

VW-Fehlverhalten kein Deutschland-Skandal

Der Ausschussvorsitzende für Wirtschaft und Energie im Deutschen Bundestag verwahrte sich davor, den „schlimmen Einzelfall“ der Tricksereien beim Volkswagen Konzern zu pauschalieren und die gesamte deutsche Wirtschaft schlecht zu reden.