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Aktionskreis Ostafrika stellte seine Arbeit vor

 

Dr. Peter Ramsauer im Dialog mit heimischen Afrika-Helfern – Verbesserung der Lebenssituation hilft gegen Flüchtlingswellen

 

 

Traunwalchen/ Moshi (Tansania). Der Aktionskreis Ostafrika e.V. (AKO) steht für humanitäre Unterstützung in Ostafrika – und das bereits seit mehr als vier Jahrzehnten vor Ort. Begonnen wurde die Arbeit von einigen Afrikabegeisterten Mitte der 1970er Jahre, 1987 wurde der AKO offiziell als Verein gegründet und in das Vereinsregister eingetragen und hat heute rund 600 Mitglieder. Viele dieser Mitglieder sind in der praktischen Durchführung der Projekte in Afrika selbst mit beteiligt.

Büros unterhält der Aktionskreis in Traunstein, Hilden und Ulm. Daneben gibt es ein Büro vor Ort in Moshi (Tansania). Die humanitären Entwicklungsprojekte sollen dazu beitragen, die soziale, medizinische, bildungspolitische und ökologische Situation der bedürftigen Bevölkerungsgruppen zu verbessern, so das Selbstverständnis des Vereins. Als Zeichen des Vertrauens trägt dieser das Spendensiegel des DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen, Berlin). Projektausgaben von rund 530.000 Euro kamen im vergangenen Jahr den Menschen vor Ort zu Gute – und das mit einem vergleichsweise geringen Verwaltungsaufwand. Wird die Arbeit des Vereins doch von ehrenamtlich tätigen Menschen mit einem hohen Maß an persönlichem Engagement getragen.

Der Landflucht entgegen wirken, Lebensbedingungen verbessern

Der Vereinsvorstand des AKO nutzte die Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Ramsauer, um die Arbeit des Aktionskreises im Detail vorzustellen. Die beiden Vorsitzenden Klaus Böhme (1. Vorsitzender) und Hans Siemer (2. Vorsitzender) machten dabei deutlich, wie wichtig die Arbeit des AKO für die Menschen in Tansania ist, der unter anderem durch regionale (Wasser)-projekte der Landflucht in dem Land entgegen wirkt.

Verbesserung der Situation vor Ort als Mittel gegen Flüchtlingsströme

Dr. Peter Ramsauer betonte, die Arbeit des Aktionskreis Ostafrika gewinne auch vor dem Hintergrund der anhaltenden Flüchtlingsströme - gerade auch aus afrikanischen Ländern - eine zusätzliche Bedeutung. „Wasserprojekte aber auch die Verbesserung der sozialen, medizinischen und wirtschaftlichen Situation der Menschen helfen, den Menschen vor Ort eine Perspektive zu geben. Ihr betreibt Hilfe vor Ort, die gut funktioniert. Das ist ein sehr lobendes Beispiel gelingender, privat und ehrenamtlich initiierter Entwicklungsarbeit mit einem nachhaltigen Effekt“ so der heimische Bundestagsabgeordnete, der betonte, das Bemühen der Vereinsverantwortlichen um Stärkung der Außenwirkung des AKO positiv mit zu begleiten.