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Mit der Basis die aktuellen Themen diskutiert


Dr. Peter Ramsauer bei der Hauptversammlung des Ortsverbandes Trostberg

 

Trostberg. Die Basis und der regelmäßige Kontakt zu Ortsverbänden in seinem Wahlkreis ist dem heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Ramsauer immer schon ein wichtiges Anliegen gewesen. "Ich kenne die Arbeit vor Ort, die für das Gelingen der politischen Arbeit unverzichtbar ist. Ich war selbst lange genug Ortsvorsitzender um die Bedeutung der Arbeit in den Verbänden vor Ort zu kennen. Herzlichen Dank für eure Arbeit" so der Bundesminister a.D. bei seinem Besuch der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Trostberg. Die anwesenden Mitglieder freuten sich, "ihre" Themen mit ihm zu diskutieren und abzustimmen. Diese reichten in einer längeren Aussprache von der Griechenlandkrise mit entsprechender Zustimmung zu der von Dr. Peter Ramsauer vertretenen Position über regionale Infrastruktur- und Verkehrsprojekte zum medialen, oft verzerrt dargestellten Dauerbrenner TTIP, über das er sachlich und umfassend aus erster Hand informierte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Interessiert zeigten sich die anwesenden CSU-Mitglieder auch zu seiner persönlichen Einschätzung zur sich wieder zuspitzenden Griechenlandkrise. Es gelte der alte CSU Grundsatz "Solidarität nur gegen Solidität", wie es auch von Ministerpräsident Horst Seehofer vertreten wird. Daneben müsse man auch klar sehen, was für Griechenland das Beste sei.

Sorgen machten sich so mancher der Anwesenden auch über den Anstieg der Zahl von Asylbewerbern in der Region. Zu der Frage der Bedeutung des Erwerbens von Deutschkenntnissen sagte er: "Wer bleibt, kann nur über die Sprache integriert werden." Kritisch äußerte sich der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Energie zum Stand der Energiewende. "Wir sind kaum weiter als vor vier Jahren." Man habe nur mehr sieben Jahre Zeit, die Energiewende umzusetzen und erfolgreich zu gestalten. Derzeit müsse man allerdings eher von einem "wunderbaren Geschäftsmodell für die österreichische Energiewirtschaft" sprechen.

 

TTIP nötig für die Sicherung der hohen deutschen Standards

 

 

 

Klare Fakten gab er den Anwesenden in Sachen des transatlantischen Freihandelsabkommen weiter: "Wir akzeptieren keine Minderung der Qualitätsstandards" machte er die Position deutlich, die er auch in direkten Gesprächen mit den amerikanischen Verhandlungspartnern vertrete. Gleichzeitig führe an einem Abkommen zwischen der EU und den USA kein Weg vorbei. Die exportorientierte deutsche Wirtschaft brauche stabile Rahmenbedingungen. Diese müssten europäische beziehungsweise deutsche Standards tragen. Gleichzeitig warnte er, ein europäisches Abkommen mit den Vereinigten Staaten zu unterlaufen. "Wenn wir das nicht vereinbaren, werden die Standards wo anders gesetzt." Diese seien aber niedriger als die in TTIP vorgesehenen Standards.

Viele der Anwesenden nutzten die Gelegenheit, um sich im Nachgang zu der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Trostberg mit Dr. Peter Ramsauer im persönlichen Gespräch noch weiter über regionale-, landes- und bundespolitische Themen auszutauschen oder mit ihm persönliche politische Fragen zu erörtern.