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„Das iPad kann man nicht aufhängen“

 

Dr. Peter Ramsauer spendet Schülern der Walter-Mohl-Realschule Traunreut einjähriges Zeitungsabo

Traunreut. Die rund 700 Schüler der Walter-Mohr-Realschule haben nun ein weiteres Jahr die Möglichkeit, ihre Pausen sinnvoll in einer stillen Ecke mit dem Traunreuter Anzeiger zu verbringen. Der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Energie sowie stellvertretende Parteivorsitzende der CSU Dr. Peter Ramsauer steht nämlich ein weiteres Jahr Pate für ein Abo der Heimatzeitung an der Realschule. Es ist bereits das fünfte Jahr in Folge. Bei einem Pressetermin in der Leseecke der Realschule mit Schulleiterin Cornelia Linnhoff, Marketing-Mitarbeitern der Heimatzeitung Ramona Oswald und Lokalredakteur Herbert Reichgruber erklärt der ehemalige Bundesverkehrsminister, weshalb ihm die Tageszeitung ein persönliches Anliegen ist.
„Ich rate euch dringend, von der Tageszeitung Gebrauch zu machen. Sie ist ein wichtiges Medium zur Informationsgewinnung“, appelliert Ramsauer in seiner Ansprache an die Schüler. Vor allem im Vergleich zu den immer populärer werdenden Online-Medien, sei die Tageszeitung wesentlich verlässlicher. „Bei elektronischen Printmedien wird oftmals nicht mehr nachgefragt. In einer guten Zeitung werden Fehler jedoch korrigiert.“ Eifrig blättert der Politiker in einer Ausgabe des Traunreuter Anzeigers, bleibt bei einem Bericht über seinen Parteikollegen Horst Seehofer stehen und erklärt, dass die Politik nicht ohne Presse, sowie auch die Presse nicht ohne Politik sein könne. Es bestehe eine Wechselwirkung zwischen diesen beiden Polen, die regelmäßigen Austausch und Information erlaube.
Darüber hinaus begrüßt es der Traunwalchener, dass in der Heimatzeitung auf der ersten Seite stets Platz für eine regionale Geschichte sei. Im Lokalteil könnten die Schüler dann zudem Berichte über Aktivitäten an ihrer Schule lesen. Diese Artikel könne man ausschneiden und aufhängen – „das iPad kann man nicht an die Wand hängen“, scherzt Ramsauer.
Nachdem er aus seinem politischen Leben berichtete, wurden die Schüler der neunten Klasse neugierig und fragten, wie man es als Abgeordneter mit der Berichterstattung hält. Ramsauer erklärte, dass einen Politiker das nicht stören dürfe. „In der Ministerzeit dacht ich mir oft, ‚Mist, was steht denn heute wieder über mich der Zeitung‘ – aber das muss man gelassen nehmen.“ Ein Schüler wollte das noch genauer wissen und fragte den Zeitungspaten, welche Meldungen ihn extrem stören würden. „Wenn in der Überschrift etwas anderes steht, als ich gesagt habe“, antwortet Ramsauer. Doch auch das sei nur halb so wild, denn „wie ein altes Sprichwort besagt: Nichts ist älter als die Zeitung von gestern“, so der Politiker.
Der Traunreut-Redakteur Herbert Reichgruber betonte, dass auch die Jugend eine Zielgruppe der Heimatzeitung sei. Am Beispiel der aktuellen Diskussion um den Auftritt von La Brass Banda auf einem Trachtenfest erklärte er, dass die Band nur versuche, eine Brücke zur Jugend zu schlagen. Und dasselbe mache auch die Zeitung, indem sie über Themen berichtet, die auch Jugendliche interessieren. So sei schließlich auch seine Tochter zur Zeitungsleserin geworden.
Ein weiteres Anliegen war es dem Redakteur, die Rolle des Internets in der heutigen Medienlandschaft zurecht zu rücken: „Online wird oftmals nur abgeschrieben oder falsch berichtet – das gilt auch für Wikipedia. Wir hingegen wollen euch darüber informieren, was vor eurer Haustür passiert. Das Internet ist nur eine Plattform, um kurz das wichtigste aufzuzeigen. Die detaillierten Berichte findet man aber in der Zeitung.“
Zu guter Letzt betonte er, dass die Schüler durch das Lesen einer Tageszeitung durchaus profitieren könnten. Denn die Redakteure versuchen, durch Kommentare, Menschen zur Meinungsbildung anzuregen. Und somit auch zur Diskussion über das aktuelle Geschehen. Mit dem einjährigen Zeitungsabo haben die Schüler also die beste Grundlage für fundierten Meinungsaustausch – in den Pausen versteht sich.