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„Friedhöfe als Orte des Innehaltens, der Ruhe und der Trauer“

 

Bundesminister Dr. Peter Ramsauer bei der „Enthüllung“ eines restaurierten Grabdenkmals



Vor einem Jahr verlieh der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Wettbewerb „Entente Florale – gemeinsam aufblühen“ den Sonderpreis „Friedhof – Grüne Oasen in der Stadt“ an die Stadt Traunstein. Der im Jahr 1908 eröffnete Traunsteiner Waldfriedhof im Norden der Stadt, einst weit außerhalb des bebauten Stadtgebietes gelegen, ist mit seinem über 100 Jahre alten Baumbestand „eine grüne Oase in der Stadt“ befand man bei der Jury. Die Stadt Traunstein entschied sich, das gewonnene Preisgeld für die Restaurierung eines wertvollen Grabdenkmals, sowie für eine historische Grabbepflanzung  zu verwenden.

Im Beisein des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer fand am Mittwoch Vormittag die „Enthüllung“ beziehungsweise Vorstellung des restaurierten Grabdenkmals statt.

Der Minister sagte in seinem Grußwort, der mit einem Dank an die Stadt Traunstein, dem beteiligten Steinmetzbetrieb und der Traunsteiner Friedhofgärtnerei einherging, er freue sich besonders, dass ein solcher Preis in die eigene Heimat gehe. Im Rahmen des Zuständigkeitsbereiches seines Ministeriums würde der überwiegende Teil der Investitionen in die Bau- und Stadtentwicklung gehen. „Ich bin quasi der oberste Gärtnerzuständige“ sagte der Minister salopp. Die Übergabe des Sonderpreises mit der Veranstaltung im Traunsteiner Friedhof sei ein würdiger Rahmen. Diese würde den Blick auf den gesellschaftlichen Wert der oft sehr alten Friedhöfe mit ihren Baudenkmälern lenken. „Friedhöfe sind Orte des Innehaltens, der Ruhe und der Trauer.“ Hier würden sie gerade im städtischen Umfeld eine vielfältige Funktion erfüllen und seien elementare Bestandteile des kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenlebens.