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Ramsauer: Deutschland hat ein leistungsfähiges maritimes Notfallmanagement

 

Am Sonnabend besuchte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer in
Cuxhaven das Gemeinsame Lagezentrum See im Maritimen Sicherheitszentrum
mit der dort seit April 2013 eingerichteten Bundesleitstelle See und das
Havariekommando. Begleitet wurde der Minister vom Parlamentarischen
Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung,
Enak Ferlemann.


Das Gemeinsame Lagezentrum See (GLZ-See) ist der operative Kern des
Netzwerks „Maritimes Sicherheitszentrum“ (MSZ) mit den Partnern Deutsche
Marine, Havariekommando, Wasserschutzpolizeien der fünf deutschen
Küstenländer sowie der Bundesleitstelle See mit den Kompetenzbereichen
der Bundespolizei, der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung mit dem „Point
of Contact“, der Zollverwaltung und der Bundesanstalt für Landwirtschaft
und Ernährung.


Der Minister informierte sich insbesondere über die am 1. April 2013 eingerichtete
Bundesleitstelle See. Die Bundesressorts betreiben mit dieser Bundesleitstelle
eine gemeinsame Einrichtung unter Beibehaltung der gesetzlichen
Aufgabenzuweisung, so dass die bereits hervorragend funktionierende
Zusammenarbeit aller beteiligten Partner im GLZ-See weiter qualifiziert
wird. Zudem machte er sich ein Bild vom Neubau des MSZ, das derzeit auf
dem Gelände des Wasser- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven gebaut wird.
Ramsauer: „Ich bin überzeugt davon, dass mit dem Neubau des MSZ und
der damit noch besseren Verzahnung aller Partner die Zusammenarbeit der
Spezialisten aus Bund und Ländern noch besser funktionieren wird. Dank
des Einbaus modernster Technik wird die maritime Sicherheit in Deutschland
dadurch noch besser aufgestellt sein.“


Im Havariekommando informierte sich der Minister über die 47 Einsätze,
die die Einrichtung des Bundes und der Küstenländer in den vergangenen
Jahren geleitet hat. Ramsauer: „Deutschland unterhält ein äußerst leistungsfähiges
maritimes Notfallmanagementsystem und das Havariekommando an
der Spitze leistet eine überzeugende Arbeit. Insbesondere beim Einsatz MSC
FLAMINIA hat das Havariekommando dies eindrucksvoll unter Beweis
gestellt.“ Weitere Themen waren die Notfallrettung in Offshorewindparks
und die Zusammenarbeit mit der bayerischen Bergwacht in der Ausbildung
von Einsatzkräften des Havariekommandos.