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Bundestagsmandat für vier Tage: Peter Ramsauer empfängt Jugend und Parlament-Abgeordnete

 

Vom 1. bis 4. Juni fand im Bundestag die Veranstaltung „Jugend und Parlament“ statt. 312 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet wurden hierfür von Mitgliedern des Bundestages nominiert und durchliefen in einem Planspiel das parlamentarische Verfahren. Die Teilnehmer schlüpften hierbei für vier Tage in die Rollen von Abgeordneten und simulierten verschiedene Gesetzesinitiativen.


Zur Debatte standen Entwürfe zur „Einführung anonymisierter Bewerbungen für Bundesbehörden“, zur „Freistellung bei akutem Pflegebedarf von Familienangehörigen“, zur „Einführung einer PKW-Maut“ sowie zur „Einführung einer Wahlpflicht bei Bundestagswahlen“.
Die Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren bekamen dabei einen guten Eindruck von der Arbeit eines Bundestagsabgeordneten. Genau wie die echten Volksvertreter berieten sich die jungen Abgeordneten in den auch sonst dafür genutzten Räumlichkeiten des Bundestages.  Dabei diskutierten sie die verschiedenen Themen in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen und durchliefen die gewöhnlichen Prozesse der Entscheidungsfindung im Bundestag. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal traten knapp 50 Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult und versuchten Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen.
Im Anschluss an das Planspiel diskutierten die Teilnehmer dann noch mit den „echten“ Vorsitzenden der Bundesfraktionen über das Thema „Wahlpflicht – Fluch oder Segen für die parlamentarische Demokratie?“

 
Auf Einladung von Minister Ramsauer nahm Hannah Lotze (links im Bild) aus dem Landkreis Traunstein an dem diesjährigen „Jugend und Parlament“ Planspiel teil. Ihr Fazit der Tage im Jugendparlament viel positiv aus. „Sehr interessant und spannend, obwohl ich einer anderen als meiner Wunschpartei zugeteilt wurde.“ Vor allem fand sie es beeindruckend sich einfach frei in den Bundestagsgebäuden bewegen zu können. So nutzte sie, wie die anderen Teilnehmer, auch den „Eingang für Abgeordnete“ anstatt den gewöhnlichen Besuchereingang. Besonders hat sie es genossen, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es ist, Bundestagsabgeordneter zu sein und wie anstrengend es sein kann, den ganzen Tag zu diskutieren und um Entscheidungen zu ringen.