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Staatliches Bauamt Traunstein-Verbesserung der Verkehrswege

 

Konferenz mit Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer

 

Traunstein – Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer kam erneut zu einer Konferenz über wichtige Verkehrsausbau-Maßnahmen in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein ins Staatliche Bauamt Traunstein. Auch Landtagsabgeordneter Roland Richter (CSU) nahm an der Arbeitstagung teil, bei der sowohl der Leiter des Staatlichen Bauamtes, Sebald König, als auch die einzelnen Abteilungsleiter mit dem Bundesverkehrsminister eine ganze Reihe von Straßenbauvorhaben erörterten.
Zu den Möglichkeiten, Durchgangsverkehr um Bad Reichenhall herumzuleiten, gab es in diesen Tagen bereits eine Bürgerversammlung in der Kurstadt, in der das Staatliche Bauamt ausführlich informiert hat. Bei der Konferenz mit Ramsauer wurden zusätzlich die drei einzigen noch fehlenden Umgehungsstraßen im Verlauf der B 20 angesprochen: In Hammerau, Laufen und Burghausen fährt bislang der Bundesstraßenverkehr noch mitten durch den Ort. Und das könne nicht so bleiben, war die einhellige Auffassung. Im neuen Bundesverkehrswegeplan sollten hier Baumaßnahmen berücksichtigt werden.

Angesprochen wurde ebenso die in diesen Tagen auch vom Präsidenten der Salzburger Industriellenvereinigung bemängelte Tatsache, dass es über die bayerisch-österreichische Grenz auf dem gut 50 Kilometern langen Abschnitt zwischen Freilassing und Burghausen keine schwerverkehrstaugliche Brücke gibt. Befragungen zeigen, dass e sin der Bevölkerung den Wunsch nach Verbesserung der Verkehrsverbindungen über die Salzach hinweg gibt. man tue sich schwer, neue Brückenlösungen zu verwirklichen, machte Baudirektor König am Beispiel der angestrebten Salzachbrücke südlich von Laufen deutlich. Der eigentliche Wunschkorridor auf Höhe von Triebenbach sei wohl nicht durchzusetzen, „weil hier die österreichischen Nachbarn ein Ökoparadies eröffnet haben“. So müsse man nach anderen Möglichkeiten suchen, das Planungsziel „Entlastung der Städte Laufen und Oberndorf“ zu erreichen.

Bei der Erörterung einer ganzen Reihe weiterer Straßenbauvorhaben erinnerte Baudirektor König daran, dass man überall großen Wert darauf lege, die Bürger einzubinden. Trotzdem gebe es allenthalben Widerstand zu überwinden. Schließlich müsse man für jede Straßenbaumaßnahme erst einmal eine rechtlich haltbare Baugenehmigung erhalten haben, bevor man an ihre Verwirklichung gehe. „Wir haben aber mit der offenen Erörterung der Dinge bei den regelmäßigen Konferenzen mit Dr. Peter Ramsauer in unserem Haus schon manches vorangebracht,“ vermerkte der Bauamtschef.

Zum geplanten Auberg-Tunnel stellte Minister Ramsauer klar, dass man hier sofort mit bauvorbereitenden Maßnahmen beginnen könnte, wenn eine Klage dagegen zurückgenommen würde.

Im Verlauf der Konferenz ließ sich Ramsauer, der auch Bundesbauminister ist, von Baudirektorin Doris Lackerbauer über die eingeleiteten und bereits teilweise verwirklichten umfangreichen staatlichen Hochbaumaßnahmen im Berchtesgadener Land informieren. Neben dem demnächst fertigen Haus der Berge in Berchtesgaden, in das insgesamt rund 19 Millionen Euro investiert werden, gibt es Investitionen im zweistelligen Millionenbereich in die Bundeswehrkasernen Bischofswiesen –Strub und Bad Reichenhall. Bereits in den vergangenen Jahren habe man hier rund 33 Millionen verbaut. Der Bundesminister zeigt sich hoch zufrieden mit dem Ausbau der heimischen Bundeswehrstandorte. Damit seien die Standorte Bad Reichenhall und Strub wohl sehr langfristig gesichert, unterstrich Ramsauer.