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Peter Ramsauer: Deutschland ist wichtiger Wirtschaftspartner für den Irak

 

Der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Peter Ramsauer, reist mit einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation in den Irak.

Dr. Peter RamsauerVor seiner Abreise sagte Peter Ramsauer in München: "Jetzt nehme ich die Gelegenheit wahr, den Besuch meines Amtskollegen, des irakischen Transportministers Hadi Farhan al-Amiri vom letzten Jahr zu erwidern und Kontakte im Verkehrs- und Infrastrukturbereich zu pflegen, auszubauen und neue zu knüpfen."

Der Bundesminister wird von einer rund 50-köpfigen Wirtschaftsdelegation begleitet. Es handelt sich um Vertreter der Verkehrswirtschaft, Transport und Logistik, der Bauwirtschaft und der Stadtplanung. Vorgesehen sind Gespräche mit dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki sowie mit weiteren Ministern seines Kabinetts.

Peter Ramsauer: "Mir ist es seit Beginn meiner Amtszeit wichtig, deutschen Unternehmen in den Bereichen Infrastruktur, Wohnungs- und Städtebau auch im Ausland Türen zu öffnen. Deutsche Expertise und Qualität sind international anerkannt und gefragt. Daher habe ich bereits 2010 eine Außenwirtschaftsinitiative ins Leben gerufen."

Der langfristige irakische Investitionsbedarf wird auf bis zu 700 Milliarden US-Dollar geschätzt. Die irakische Regierung  investiert die aus den Erdölverkäufen erzielten Einnahmen in grundlegende Zukunftsprojekte.

Peter Ramsauer: "Vor diesem Hintergrund ist die Reise natürlich hoch interessant für die mich begleitende Wirtschaftsdelegation und für die irakische Seite. Deutschland kann und will beim Wiederaufbau der irakischen Infrastruktur helfen. Wir werden über die drängendsten Vorhaben reden. Also über Hafenneubau, die Wiederherstellung des Schienenverkehrs, die Rehabilitierung des Mosulstaudammes und den Wohnungsbau."

Das irakische Wirtschaftswachstum liegt nach Schätzungen eines Länderreportes vom vergangenen November dank steigender Erdölerzeugung für 2012 bei 8,5 Prozent. Deutschland exportierte 2011 Waren und Dienstleistungen im Wert von 1,1 Milliarden Euro in den Irak. Das sind 26 Prozent mehr als im Jahr davor.