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Koalition verbessert Altersvorsorge

 

Der neue Brief aus Berlin - Titelthema


Mit den Stimmen der christlich-liberalen Koalition hat der Deutsche Bundestag am Donnerstag einen Gesetzentwurf zur Verbesserung der steuerlichen Förderung der privaten Altersvorsorge in 2./3. Lesung beschlossen. Die rund 20 vorgesehenen Einzelmaßnahmen stärken die kapitalgedeckte Altersvorsorge und verbessern den Verbraucherschutz durch mehr Transparenz und Vergleichbarkeit.

Mit dem sogenannten Altersvorsorgeverbesserungsgesetz gestaltet die christlich-liberale Koalition die steuerlichen Rahmenbedingungen der privaten Altersvorsorge einfacher und verbraucherfreundlicher. So wird bei der Basisversorgung im Alter („Rürup-Rente“) das steuerliche Abzugsvolumen von 20.000 Euro auf 24.000 Euro erhöht. Gleichzeitig sorgt die Koalition dafür, dass Aufwendungen zur Absicherung der Berufsunfähigkeit und der verminderten Erwerbsfähigkeit künftig besser steuerlich geltend gemacht werden können.

 

Daneben werden die Kosten der Anleger beim Wechsel des Anbieters des  Altersvorsorgevertrages begrenzt. Zusätzlich stärkt die Koalition die Altersvorsorge in Form von selbst genutztem Wohneigentum. Nach dem Gesetzentwurf kann gefördertes  Altersvorsorgevermögen jederzeit für die Bildung von selbstgenutztem Wohneigentum verwendet werden, wenn mindestens 3.000 Euro entnommen werden. Die bisherigen Einschränkungen werden aufgehoben. Auch kann zukünftig die Eigenheimrentefür solche Umbauaufwendungen in Anspruch genommen werden, die einem behindertengerechten bzw. barrierefreien Umbau dienen.

 

Neben diesen Verbesserungen ist insbesondere der Verbraucherschutz grundlegender Baustein des Gesetzes der Koalitionsfraktionen. Um die verschiedenen Altersvorsorgeprodukte übersichtlich und für die Anleger vergleichbar zu machen, führt die Koalition für zertifizierte Altersvorsorge- und Basisrentenverträge ein standardisiertes, anbieterübergreifendes Produktinformationsblatt ein, dessen Gestaltung und Inhalt ,gesetzlich vorgegeben werden. Das Informationsblatt soll alle wesentlichen Informationen enthalten - wie etwa Leistungen, Garantien und Kosten. Dadurch werden der Wettbewerb unter den Anbietern verstärkt und die bisher zu hohen Vermittlerkosten gesenkt. Zudem werden die Rechte der Verbraucher durch ein zweijähriges Rücktrittsrecht gestärkt, wenn die Informationen im  Produktinformationsblatt fehlerhaft sind.

 

Insgesamt leistet die christlich-liberale Koalition mit diesem Gesetz einen wesentlichen Beitrag dazu, dass die private Altersvorsorge einfacher,kostengünstiger, effizienter und damit auch attraktiver für die Sparer gestaltet wird. Damit diese Vorteile auch beim Verbraucher ankommen können, muss der Bundesrat dem Gesetzentwurf zustimmen.

 

Weitere Informationen im neuen "Brief aus Berlin".