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Grusswort: Verkehrsfreigabe der Nordumfahrung Traunstein

Grußwort für das Traunsteiner Tagblatt am 8. Dezember 2012

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die pünktliche Verkehrsfreigabe der Nordumfahrung ist für die Bevölkerung in Traunstein und in unserer gesamten Region eine gute Nachricht, auf die wir alle lange gewartet haben. Die meisten von Ihnen haben genau wie ich schon voller Vorfreude auf diesen Tag gewartet. Und wenn er nun sogar in die unmittelbare Vorweihnachtszeit fällt, ist das umso erfreulicher.

Ich selbst beschäftige mich mit der Nordumfahrung seit mehr als 30 Jahren. Damals, als junger Kommunalpolitiker, hätte ich mir niemals träumen lassen, einmal als Bundesverkehrsminister das Band zur Freigabe der neuen Straße durchschneiden zu dürfen. Überhaupt zweifelte so mancher, ob die Umfahrung im Norden der Großen Kreisstadt jemals gebaut werden würde. Umso mehr freue ich mich, dass der unermüdliche Einsatz der Befürworter am Ende belohnt worden ist und nach fünf Jahren Bauzeit die ersten Autos auf der neuen Straße fahren.

Der Ettendorfer Tunnel, die insgesamt acht Brücken im Streckenverlauf und die Anschlüsse an das bestehende Straßennetz haben die Planer der 4,5 Kilometer lange Trasse vor erhebliche Herausforderungen gestellt , die aber ebenso wie die tatsächliche Umsetzung mit Bravour gemeistert wurden. Das ist eine beachtliche Leistung, für die ich dem Staatlichen Bauamt Traunstein sowie allen Beteiligten meinen Respekt und meine Anerkennung ausspreche.

Mit 77 Millionen Euro war die Maßnahme nicht ganz billig – aber jeder in die Nordumfahrung investierte Euro ist gut angelegtes Geld: Auf der neuen Straße können täglich bis zu 22.000 Fahrzeuge das Stadtgebiet umfahren und schneller vorankommen. Insbesondere für die Wirtschaft – und damit für Wachstum und Arbeitsplätze in der Region – ist die B 304 eine unverzichtbare Nord-Süd-Verbindung, die durch die Umfahrung von Traunstein noch leistungsfähiger wird.

Bisher verlief die Strecke mitten durch das Stadtzentrum, vorbei an Kindergärten, Schulen und Wohnhäusern. Von der Nordumfahrung profitieren deshalb vor allem die Menschen in Traunstein und Surberg, die von Lärm, Schmutz und Abgasen entlastet werden. Was mit der Nordumfahrung erreicht wird, steht beispielhaft für eine intelligente, nachhaltige und bürgerfreundliche Verkehrswegeplanung. Der Bund wird deshalb auch in Zukunft seine Anstrengungen für den Erhalt und Ausbau einer leistungsfähigen Infrastruktur fortsetzen – denn von gut ausgebauten Straßen profitieren alle: Die Wirtschaft, die Autofahrer und die Anwohner in den Städten, die vom Verkehr entlastet werden.

In diesem Sinne wünsche ich mir, dass in Zukunft alle Bürgerinnen und Bürger von den positiven Auswirkungen der Nordumfahrung profitieren.

Herzliche Grüße
Ihr

Dr. Peter Ramsauer
Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung